Die Amanogarnelen sollte man erst ab einer Aquarienlänge von 60 cm halten (54 Liter). Alles andere ist für diese Art zu klein. Amanogarnelen sind Gruppentiere, daher raten wir zu einer Gruppe von 10 Tieren oder mehr. Untereinander sind Amanos friedlich, aber auch für andere Aquarienbewohner sind sie keine Gefahr. Somit lassen sie sich sehr gut mit Fischen und anderen Garnelen vergesellschaften.
Der Bodengrund sollte aus Sand oder nicht allzu grobem Kies bestehen, damit sich Futterreste oder entstehender Mulm nicht zwischen den Hohlräumen ansammelt, denn darunter würde die Wasserqualität leiden, was ein Garnelensterben zur Folge hätte. Im Aquarium sollte ein wenig Strömung vorhanden sein, da sie gerne in der Strömungszone auf Nahrungssuche gehen. Amanos sind Allesfresser und wir empfehlen abwechslungsreiches Futter, wie z.B. Mineral Bites Junkies oder Shrimp Dinner2 zuzufüttern.
Alle Amanogarnelen in den Größen S, M und XL findest du in unserer Kategorie Amanogarnelen.
Die Geschlechtsunterschiede sind eindeutig erkennbar an der Größe der Tiere, denn Weibchen werden größer als die Männchen. Ein gut erkennbarer weiterer Unterschied sind die ausgeprägteren Bauchtaschen unter dem Hinterleib der Weibchen. Die Männchen sind relativ schlank und bleiben wesentlich kleiner. Je älter die Garnelen werden, desto besser kann man die Geschlechtsmerkmale erkennen.
Die Amanogarnele gehört dem primitiven Fortpflanzungstyp an. Das heißt, nach einer Tragezeit von ca. 4 Wochen schlüpfen sehr kleine 1,5 mm große Larven, die in der Natur ins Meer getrieben werden. Dort entwickeln sie sich nach ca. 3-4 Wochen zu Junggarnelen, die dann selbständig wieder zurück in die Flüsse wandern. Die Junglarven benötigen Salzwasser, um durch mehrere Larvenstadien zu fertigen Garnelenbabys heranzuwachsen. In der Zeit ernähren sie sich von Plankton. Die Aufzucht der Amanolarven ist kompliziert, aber mit Hilfe unseres Zuchtplans machbar. Wenn man sie nicht nachzüchten möchte, belässt man das Weibchen einfach im Aquarium und erfreut sich an den agilen Tierchen. Nach 30 Tagen entlässt das Weibchen die Larven ins Aquarium, wo diese frei im Wasser treiben. Sie sehen aus wie kleine Kommas. Für diejenigen, die es mit der Zucht versuchen möchten, haben wir einen Zuchtbericht veröffentlicht. Klicke dafür hier.
Die Kreuzung mit anderen Garnelenarten ist nicht möglich.
Tipp: Bei einer Algenbekämpfung sollte man 30-50 Tiere einsetzen und die Tiere in dieser Zeit nicht füttern. Wir empfehlen unter anderem Shrimp Humin zu verwenden. Dies bietet den Amanogarnelen ausreichend Huminstoffe, die sie benötigen.
Futterempfehlung: Für eine ausreichende Ernährung empfehlen wir eine tägliche Fütterung von Mineral Junkie Bites, sowie Shrimp Dinner2. Sie enthalten wichtige Nährstoffe für die Garnelen, die diese sowohl zum Wachstum, als auch zur Eibildung benötigen.






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