Der Diskus ‚Rose Lake Turere‘ (Symphysodon sp. ‚Rose Lake Turere‘) ist eine attraktive Diskusform mit rötlicher bis rosafarbener Zeichnung. Ausgewachsene Tiere erreichen etwa 15 bis 20 cm Körperlänge und sollten aufgrund ihres ausgeprägten Sozialverhaltens in einer Gruppe von mindestens fünf bis sechs Exemplaren gehalten werden.
Haltung im Aquarium
Für eine Gruppe empfiehlt sich ein Aquarium ab etwa 300 Litern, besser deutlich größer und mit ausreichender Beckenhöhe. Wurzeln, größere Pflanzen und schattige Bereiche bieten Rückzugsmöglichkeiten, gleichzeitig sollte ausreichend freier Schwimmraum vorhanden sein. Geeignet sind Temperaturen von etwa 27 bis 30 °C, ein pH-Wert zwischen ungefähr 5,0 und 7,0 sowie weiches bis mittelhartes Wasser. Besonders wichtig sind stabile Wasserwerte, eine geringe organische Belastung sowie regelmäßige großzügige Wasserwechsel.
Ernährung
Der Diskus ‚Rose Lake Turere‘ ist ein Allesfresser mit deutlicher Vorliebe für tierische Nahrung. Als Grundfutter eignen sich hochwertige Diskusgranulate und Softpellets. Ergänzend können Artemia, Mysis, Krill und Mückenlarven als Frost- oder Lebendfutter angeboten werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung unterstützt Wachstum, Kondition und Färbung. Besonders Jungtiere profitieren von mehreren kleineren Futtergaben am Tag. Nicht gefressenes Futter sollte entfernt werden, damit die Wasserqualität nicht unnötig belastet wird.
Zucht
Wie andere Diskusfische ist auch der Diskus ‚Rose Lake Turere‘ ein Offenbrüter. Ein harmonierendes Paar sucht sich eine senkrechte oder leicht geneigte Fläche aus und reinigt diese vor dem Ablaichen gründlich. Als Laichplatz können beispielsweise eine Wurzel, ein breites Pflanzenblatt oder ein Laichkegel dienen. Das Weibchen legt die Eier in Reihen ab, während das Männchen sie anschließend befruchtet. Beide Elterntiere bewachen und befächeln das Gelege.
Nach dem Schlupf werden die Larven weiterhin von den Eltern betreut. Sobald die Jungfische frei schwimmen, heften sie sich an die Körperseiten der Eltern und ernähren sich zunächst von deren nährstoffreichem Hautsekret. Nach einigen Tagen können zusätzlich frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien angeboten werden. Weiches, warmes und sehr sauberes Wasser sowie möglichst wenig Störungen verbessern die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aufzucht.


Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.