Der Erbsenkugelfisch (Monotretus travancoricus) ist der kleinste bekannte Kugelfisch der Welt und erreicht nur ca. 2,5 cm Körpergröße. Er ist neugierig, verspielt und teilweise territorial, was ihn zu einem echten Charakterfisch macht. Für eine artgerechte Haltung ist ein gut strukturiertes Aquarium ab 60 Litern mit vielen Pflanzen, Höhlen und Sichtschutz unerlässlich.
Erbsenkugelfische leben in lockeren Gruppen. Eine Haltung von mindestens 5 Tieren ist ideal, wobei auf ein gutes Verhältnis von 1 Männchen zu 2–3 Weibchen geachtet werden sollte, um Konflikte zu reduzieren.
Die Zucht ist möglich, erfordert jedoch Erfahrung. Während der Balz färbt sich das Männchen intensiver und lockt das Weibchen in ein Versteck. Nach der Eiablage übernimmt das Männchen die Brutpflege und bewacht die Eier bis zum Schlupf.
Die Larven schlüpfen nach etwa 4–6 Tagen. Jungfische müssen mit sehr feinem Lebendfutter wie Infusorien oder Essigälchen gefüttert werden. Später können Artemia-Nauplien angeboten werden. Eine Aufzucht in einem separaten Aquarium ist empfehlenswert.
Der Erbsenkugelfisch ist ein reiner Fleischfresser. Er frisst bevorzugt Schnecken, saugt diese jedoch aus den Gehäusen, ohne sie zu knacken. Die Aussage das sie unbedingt Schnecken benötigen ist falsch. Außerdem nimmt er gern Lebend– und Frostfutter wie Artemia, Cyclops und Mückenlarven. Trockenfutter wird nicht angenommen. Regelmäßiges Lebendfutter hält die Tiere aktiv und gesund.
Erbsenkugelfische sind nicht gut mit anderen Fischarten zu vergesellschaften und sollten am besten in einem Artaquarium gehalten werden. Kleine Garnelen werden als Beute angesehen. Robuste, große Schnecken wie Rennschnecken sind kein Problem.






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