Der Mosaikfadenfisch ist wahrlich ein Klassiker in der Aquaristik. Zu Recht, denn sein hübsches und dichtes Muster aus weißen Punkten gepaart mit orangegelben und rauchig-dunklen Tönen ist eine herrliche Pracht. Fadenfische schwimmen sehr majestätisch und werden ca. 12 cm groß.
Aquarium-Haltung
Für diese stattlichen Tiere sollte das Aquarium daher eine Kantenlänge von 120 cm aufweisen. Trichopodus leerii ist äußerst friedlich und kann daher problemlos mit anderen friedvollen Fischarten vergesellschaftet werden. Das Aquarium darf gerne üppig bepflanzt und etwas verkrautet gestaltet sein. Die Haltung kann paarweise oder in einem Harem erfolgen.
Ernährung
Der Mosaikfadenfisch ist ein unkomplizierter Allesfresser mit einer Vorliebe für kleinere tierische Nahrung. Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter eignet sich als Grundnahrung. Ergänzend werden Lebend- und Frostfuttersorten wie Artemia, Cyclops, Daphnien und Mückenlarven gerne angenommen. Auch kleinere pflanzliche Bestandteile können Teil der Ernährung sein. Eine abwechslungsreiche Fütterung unterstützt eine kräftige Kondition und die intensive Färbung der Tiere.
Zucht
Trichopodus leerii gehört zu den Schaumnestbauern. Zur Fortpflanzung errichtet das Männchen an der Wasseroberfläche ein Schaumnest, bevorzugt zwischen Schwimmpflanzen oder unter größeren Pflanzenblättern. Eine ruhige Wasseroberfläche und ein etwas niedriger Wasserstand können die Zucht erleichtern. Unter dem Nest umschlingt das Männchen das Weibchen während des Ablaichens. Die aufsteigenden Eier werden anschließend vom Männchen eingesammelt und in das Schaumnest gebracht.
Nach dem Ablaichen übernimmt das Männchen die Bewachung des Nestes und kann das Weibchen energisch vertreiben. In einem Zuchtbecken sollte das Weibchen deshalb gegebenenfalls entfernt werden. Sobald die Jungfische frei schwimmen, endet die Brutpflege und auch das Männchen kann separiert werden. Die sehr kleinen Jungfische benötigen zunächst Infusorien oder anderes feinstes Aufzuchtfutter. Später können frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien angeboten werden. Während der Entwicklung des Labyrinthorgans ist eine warme und feuchte Luftschicht über der Wasseroberfläche besonders wichtig.


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