Angebot!

Platy „blau calico glühlicht“ – Xiphophorus maculatus

Ursprünglicher Preis war: 5,90 €Aktueller Preis ist: 4,13 €.

Artikelnummer: 600055c Kategorie:

📍 -- Personen haben dieses Produkt kürzlich angesehen

🚚 Voraussichtliche Lieferung: Okt. 26 - Okt. 31

📦 Versandrichtlinie: Kostenloser Versand bei Bestellungen über 25 €

🛡️ 30-Tage-Rückgabe: Kostenlose Rücksendung, keine Wiederaufnahmegebühren

✉️ Kundensupport: 24/7 Unterstützung

🔒 Sicherer Checkout

Sicherer Checkout

Der Platy „blau calico glühlicht“ (Xiphophorus maculatus) ist eine besonders farbige Zuchtform des Platys. Der Körper schimmert blau mit dunklen Sprenkeln, das Schwanzende leuchtet orangerot. Männchen werden etwa 4 cm groß, Weibchen bis 6 cm.

Platys sind lebhaft, neugierig und immer im ganzen Aquarium unterwegs. Sie kommen schnell an die Scheibe, sobald sich davor etwas bewegt. Für viele ist der Platy deshalb der erste Fisch, an den sie sich erinnern.

Die Art ist robust, frisst fast alles und fühlt sich in normalem, eher hartem Leitungswasser wohl. Dazu bringt sie lebende Junge zur Welt. Das macht sie zu einem der besten Fische für Einsteiger.

 

Herkunft und Aussehen

Der Platy stammt aus Mittelamerika. Seine Heimat sind Bäche und Flüsse an der Atlantikküste von Mexiko über Belize und Guatemala bis Nicaragua. Im Handel gibt es praktisch nur Nachzuchten, Wildfänge sind die große Ausnahme.

Die Wildform ist unscheinbar olivgrau. Alle farbigen Platys sind Zuchtformen, die über Jahrzehnte herausgezüchtet wurden. „Blau calico glühlicht“ beschreibt drei Merkmale: den blauen Grundton, die unregelmäßigen dunklen Sprenkel (calico) und den leuchtend orangeroten Schwanzbereich (glühlicht). Jedes Tier ist etwas anders gezeichnet.

Männchen und Weibchen unterscheidest du an der Afterflosse. Beim Männchen ist sie zu einem schmalen Begattungsorgan umgebildet, dem Gonopodium. Weibchen haben eine fächerförmige Afterflosse, werden größer und sind deutlich fülliger.

 

Optimale Haltungsbedingungen

Für eine kleine Gruppe Platys empfehlen wir ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge und 54 Litern. Rechne von Anfang an mit Nachwuchs und plane entsprechend Platz ein.

Ideal sind Temperaturen zwischen 20 und 26 °C, ein pH-Wert von 7,0 bis 8,2, eine Gesamthärte von 10 bis 30 °dGH und eine Karbonathärte von 5 bis 20 °dKH. Platys mögen also mittelhartes bis hartes Wasser. Normales Leitungswasser passt in den meisten Regionen sehr gut. Sehr weiches, saures Wasser vertragen sie auf Dauer schlecht.

Wechsle jede Woche etwa ein Drittel des Wassers. Platys fressen viel und belasten das Wasser entsprechend. Setze die Tiere nur in ein eingefahrenes Aquarium, das bereits einige Wochen läuft.

 

Einrichtung und Verhalten

Platys brauchen freien Schwimmraum und dazu dichte Pflanzengruppen. Feinfiedrige Pflanzen und Schwimmpflanzen sind wichtig, denn darin verstecken sich die Jungfische in den ersten Tagen. Der Bodengrund ist Geschmackssache.

Halte Platys in einer Gruppe von mindestens fünf Tieren. Ideal sind zwei bis drei Weibchen auf ein Männchen, weil die Männchen den Weibchen ständig nachstellen. Verteilt sich das auf mehrere Weibchen, bleibt es für alle ruhig. Eine reine Männchengruppe ist die Lösung, wenn du keinen Nachwuchs möchtest.

Platys zupfen den ganzen Tag an Pflanzen, Steinen und Scheiben. Dabei fressen sie auch weiche Algenbeläge ab.

 

Futter und Ernährung

Platys sind Allesfresser mit großem Appetit. In der Natur fressen sie Algen, Pflanzenteile, Insektenlarven und kleine Krebstiere. Im Aquarium nehmen sie jedes gängige Futter an.

Als Grundfutter eignen sich Flocken wie ARKA Vita Flakes oder ein Granulat wie ARKA Vita GRAN. Wichtig ist ein pflanzlicher Anteil, zum Beispiel über JBL ProNovo Spirulina Flakes. Dazu passt gelegentlich Frostfutter oder Lebendfutter wie Artemia und Daphnien.

Füttere ein- bis zweimal täglich nur so viel, wie in zwei Minuten gefressen ist. Platys betteln immer. Das ist kein Zeichen für Hunger.

 

Vergesellschaftung

Platys sind sehr friedlich und passen in fast jedes Gesellschaftsaquarium. Gut geeignet sind andere Lebendgebärende, ruhige Salmler wie der Glühlichtsalmler und Bodenfische wie der Metallpanzerwels.

Bei Garnelen kommt es auf die Art an. Amanogarnelen sind groß genug und meist kein Problem. Nachwuchs von Neocaridina wird gefressen, und auch erwachsene Zwerggarnelen können im Maul eines Platys landen. Schnecken werden nicht beachtet.

Mit Schwertträgern können sich Platys kreuzen. Wer eine Farbform rein erhalten möchte, hält die beiden Arten getrennt. Nicht geeignet sind große oder räuberische Fische. Auch Kampffische gehören nicht dazu: Kampffisch-Männchen sind Einzelgänger und werden nicht mit anderen Fischen vergesellschaftet.

 

Zucht des Platys

Platys vermehren sich von allein. Sie sind lebendgebärend: Die Jungen entwickeln sich im Mutterleib und kommen fertig entwickelt zur Welt. Nach einer Tragzeit von vier bis sechs Wochen setzt ein Weibchen 20 bis 80 Jungfische ab.

Weibchen können Samen speichern und daraus mehrere Würfe hintereinander bekommen, auch wenn längst kein Männchen mehr im Aquarium ist. Ein trächtiges Weibchen erkennst du am runden Bauch und am dunklen Trächtigkeitsfleck vor der Afterflosse.

In einem dicht bepflanzten Aquarium kommen immer einige Jungfische durch. Wer möglichst viele aufziehen möchte, setzt das Weibchen kurz vor der Geburt in einen Ablaichkasten oder zieht die Jungen in einem eigenen Aquarium groß. Sie fressen vom ersten Tag an fein zerriebenes Flockenfutter und Artemia-Nauplien.

 

Zusammenfassend über den Platy „blau calico glühlicht“

Der Platy „blau calico glühlicht“ ist ein farbiger, robuster und friedlicher Fisch für Aquarien ab 60 cm. Mit mittelhartem bis hartem Wasser, einer Gruppe mit Weibchen-Überschuss und abwechslungsreichem Futter ist er einfach zu halten und sorgt selbst für Nachwuchs. Weitere Farbformen findest du bei unseren Platys.

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Schreibe die erste Rezension für „Platy „blau calico glühlicht“ – Xiphophorus maculatus“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Warenkorb
Nach oben scrollen